Taekwondo

Taekwondo für Kinder und Erwachsene

Taekwondo in Köln und Sportschule Silla sind untrennbar verbunden. Die Verbreitung dieser olympischen Kampfsportart in Köln wäre ohne die Kampfsportschule kaum denkbar. Die Sportschule Silla ist die älteste Taekwondo-Schule in Köln. Die ersten Deutschen und Internationalen Meisterschaften im Taekwondo fanden im Gründungsjahr der Sportschule 1982 in Köln statt. Wir lehren Olympisches Vollkontakt Taekwondo.

Für wen ist Taekwondo geeignet?

Taekwondo kann von Personen jeden Geschlechts und Alters ausgeübt werden. Das System der Gürtelgrade gewährleistet, dass der Schüler weder unter- noch überfordert wird. Der Trainingseinstieg erfolgt schrittweise und beinhaltet Techniken, die den optimalen Erfolg für jede Person individuell garantieren. Der Einstieg in diesen faszinierenden Kampfsport ist jeder Zeit möglich.

Taekwondo Probetraining

Wir freuen uns dich bei einem Probetraining herzlich willkommen zu heißen. Wenn du uns Kennenlernen möchtest, kommst du einfach dienstags zum Erwachsenentraining. Voraussetzungen sind: Gute Laune-Spaß an Bewegung-Motivation zu lernen. Öffnungszeiten Kampfsportschule

Was ist das Besondere am Taekwondo?

Taekwondo-Kampfsportler kämpfen miteinander, nicht gegeneinander. Die umfassende Schutzausrüstung der Kämpfer ist ein weiterer Grund. Denn nur so ist ein fairer und weitestgehend verletzungsfreier Wettkampf möglich. Die Sportler können sich ohne Angst vor schlimmen Verletzungen auf die sportliche Auseinandersetzung konzentrieren. Das macht diesen so schnellen Kampfsport so beliebt.

Von allen asiatischen Kampfsportarten hat sich neben Judo nur das Taekwondo WTF als Olympische Disziplin etabliert. Seit dem Jahr 2000 können Sportler also auf olympischem Level kämpfen. Einer der Gründe: die fairen Regeln dieser äußerst dynamischen Kampfsportart.

Taekwondo Kinder

Taekwondo Kind im Spagat

Die Vielseitigkeit unserer Kinderkurse für Anfänger und Fortgeschrittene Kinder, ermöglichen es durch spezielle Kampftechniken, schnell zum kleinen Profi zu werden Die im Taekwondo/Hapkido-Training erlernten Techniken und Wettkampftechniken werden das Selbstvertrauen der Kinder stärken und fördern gleichzeitig die soziale Intelligenz.

Das Kind lernt spielerisch, sich zu behaupten. Außerdem können durch gezielte Bewegungs- und Atemtechniken Stress und auch Aggressionen abgebaut werden. Somit liefert die koreanische Selbstverteidigungskunst Taekwondo/Hapkido ein ideales Schwerpunkttraining beider Kampfsportarten für Kinder.

Bei uns sind die Kleinen ganz GROSS

Ab welchem Alter können Kinder mit Taekwondo anfangen?

Bereits ab dem 5. Lebensjahr werden die Kinder bei uns ausgebildet.  Wir haben mehrere Kindergruppen, die in die jeweilige alters und Leistungsklassen eingestuft werden. Das Training ist speziell auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet.

In der Sportschule-Silla sind die Trainer Verbündete der Kinder und Lehrmeister zugleich! Dies führt dann dazu, dass eine gemeinsame Vertrauensbasis aufgebaut werden kann. Das Training wird so besser nachvollziehbar und macht einfach mehr Spaß. Lösungsorientiertes Arbeiten – und nicht nur Belehrungen – führen zum gemeinsamen Ziel und zum Erfolg des Kindes.

Wann ist Taekwondo Probetraining für Kinder?

Wir freuen uns dich und deinen Spross bei einem Probetraining zu treffen. Wenn du uns Kennenlernen möchtest, kommst du einfach dienstags zum Kindertraining. Wir trainieren Kindergruppen in unterschiedlichen Altersgruppen, daher bitte vorher anrufen und Trainingszeiten erfragen. Öffnungszeiten Kampfsportschule

Bilder Kinder-Taekwondo

Was sagt die Presse über die Sportschule Silla ?

Viel wurde bereits über die Sportschule Silla publiziert. Der Inhaber ist Kampfsportberater von einigen Filmproduktionsfirmen, UFA Studios, RTL sowie Buchautor mehrer Bücher. Hier nur einige jüngere Pressemitteilungen.

Brauche ich eine Schutzausrüstung beim Taekwondo?

Umsichtig ausgeführt, lassen sich beim Taekwondo die Risiken eines Kampfsports auf ein Minimum reduzieren. Dazu gehören auch die richtige Kleidung und Ausrüstung. Grundsätzlich tragen die Taekwondo-Schülerinnen und -Schüler einen Dobok, also den klassischen weißen Anzug aus Baumwolle, der mit einem Gürtel entsprechend ihres Rangs gebunden wird. Schmuck ist genauso abzulegen wie harte Haarspangen u.ä. Auch eine Brille kann gefährlich werden, wenn sie bei abrupten Bewegungen auf die Matte fällt. Daher empfehlen sich Kontaktlinsen oder Sportbrillen.

Allgemeine Schutzkleidung:

  • Dobok (weißer Baumwollanzug)
  • Tiefschutz (Männer/ empfohlen)
  • Brustschutz (Frauen / empfohlen)
  • Armschoner (Ergänzung)
  • Schienenbeinschoner (Ergänzung)

Für den kampforientierten Teil des Trainings sind Schienenbeinschoner und Armschoner eine sinnvolle Ergänzung. Sie reduzieren mögliche Verletzungen beim Abwehren gegnerischer Angriffe. Da die Tritte und Schläge gerade bei Lernenden oft noch nicht präzise erfolgen, ist auch ein sogenannter Tiefschutz sehr angeraten, bei Frauen zudem ein Brustschutz.

Bei allen Kämpfen ist das Tragen einer Schutzweste Pflicht. Sie dämpft die Tritte deutlich, die zu Übungszwecken mit leichtem Kontakt ausgeführt werden. Der Kopfschutz ist beim Kämpfen ein Muss. Die Gefahr schwerwiegender Verletzungen wäre hier sonst zu groß.

Anzug, Schoner und Schützer erwirbt jeder Schüler selbst – über die Schule oder im Handel. Westen und Helme können in der Sportschule Silla zu Übungszwecken kostenfrei ausgeliehen werden – die pflegliche Behandlung wird vorausgesetzt. Die Sportschule Silla bietet Ihnen dazu eine ausführliche Beratung.

Wie lange dauert es im Taekwondo bis zum schwarzen Gürtel?

In der Regel braucht man mindestens zwischen 4 und 6 Jahre. Taekwondo-Verbände legen in der Regel eine Mindestdauer fest, die vergehen muss, oder ein Mindestmaß an Training, das zwischen den Stufen Farbgürtel und Schwarzgürtel absolviert werden muss.

In der Regel beträgt die Zeitspanne zwischen zwei Farbbandebenen einige Monate, häufig zwischen drei und sechs Monaten. Der allgemeine Konsens unter den Taekwondo-Praktizierenden ist, dass es nicht darauf ankommt, wie schnell Sie zum Black Belt kommen – was zählt, ist die Qualität Ihres Trainings und wie viel Engagement Sie investieren.

Welche Gürtelfarben gibt es im Taekwondo?

Schüler

  • weiß  –  10. Kup
  • weiß/gelb – 9. Kup
  • gelb  – 8. Kup
  • gelb/grün – 7. Kup
  • grün – 6. Kup
  • grün/blau – 5. Kup
  • blau – 4. Kup
  • blau/rot – 3. Kup
  • rot – 2. Kup
  • rot/schwarz 1. Kup

Meisterschüler

  • schwarz  – 1. Dan
  • schwarz  – 2. Dan
  • schwarz  – 3. Dan

Meister

  • schwarz  – 4. Dan
  • schwarz  – 5. Dan

Großmeister

  • schwarz  – 6. Dan
  • schwarz  – 7. Dan
  • schwarz  – 8. Dan
  • schwarz  – 9. Dan

Was sind die Grundlagen von Taekwondo?

Für den modernen Menschen ist es wichtig, eine gesunde Sportart auszuüben, Selbstdisziplin zu lernen und das Selbstvertrauen durch die Selbstverteidigung und Körperbeherrschung zu stärken. Beim Taekwondo zählen nicht nur die Einzelleistungen des Sportlers. Genauso wichtig ist die Zusammenarbeit und das gegenseitige Assistieren in der bzw. mit der Gruppe.

Die Grundlage des Taekwondo ist die waffenlose Selbstverteidigung durch den Einsatz des eigenen Körpers. Das Training steigert Kraft und Ausdauer, vor allem aber Schnelligkeit und Beweglichkeit. Neben dem Training der körperlichen Fähigkeiten ist die Entwicklung der mentalen Fähigkeiten sehr wichtig.

Diese stärken die Willenskraft und das Selbstvertrauen in erheblichem Maße. Der Schüler gewinnt sehr rasch an Vertrauen in sein Können. Und er lernt, dieses sowohl im sportlichen Bereich als auch im Selbstverteidigungsfall anzuwenden.

Taekwondo Wettkampf

Über das Taekwondo WTF-System wird häufig gesagt, dass dieser Kampfsport zu 70 Prozent aus Beintechniken besteht. Die Beintechniken sind im Taekwondo natürlich vielfältiger und dynamischer als in anderen Kampfsportarten. Das spielt aber vor allem für den Wettkampf eine Rolle.

Im normalen Trainingsmodus üben die Sportler viele Armtechniken wie in anderen Kampfsportarten auch. Allerdings dominieren beim Taekwondo die Beintechniken doch. Dort sitzt bei jedem gesunden Menschen die meiste Kraft.

Gerade für Frauen ist das entscheidend: Männer sind zwar in aller Regel physisch stärker als Frauen. Aber jede Frau kann einen Ball mit dem Fuß weiter weg schießen, als ein Mann ihn mit dem Arm wegschlagen könnte.

Die Geschichte des Taekwondo

Viele haben versucht, die Geschichte des Taekwondo und die Philosophie dahinter zu definieren. Dabei wurde die Beziehung zu fernöstlichen Philosophien reichlich strapaziert. Eine endgültige, akzeptable Definition wird es wahrscheinlich erst dann geben, wenn es Taekwondo schon nicht mehr gibt.

Aber dieser Kampfsport lebt und wächst, weshalb es keiner Definition bedarf. Beziehungen zur fernöstlichen Gedankenwelt sind in der Tat vorhanden, da aber weil auch diese in einem kontinuierlichen Umbruch begriffen ist, erscheinen restaurative Bestrebungen, den Inhalt des Taekwondo philosophisch anzureichern, anachronistisch und wenig konstruktiv.

Nur wenige haben den Versuch unternommen, zu den Quellen der Taekwondo-Geschichte zu gelangen. Leider sind nur einige überlieferte Bruchstücke vorhanden. Für das Fehlen von überprüfbaren Fakten muss daher oftmals vage Mystik herhalten. Fest steht, dass über die geschichtliche Entwicklung des Taekwondo nur wenige genaue Daten vorliegen.

Seit wann gibt es Taekwondo?

Die Anfänge des Taekwondo sollen ungefähr 2000 Jahre zurückliegen. Der Name Taekyong tauchte zum ersten Mal in der SILLA-Dynastie auf. Er verbreitete sich dann unter verschiedenen anderen Bezeichnungen in den darauf folgenden Dynastien.

Während der japanischen Besetzung Koreas in den Jahren 1919 bis 1945 waren alle nicht-japanischen Budo-Arten untersagt. Erst im November 1962 formierten sich die verschiedenen Taekwondo Richtungen. Dr. Kim UN-Yong gründete 1972 den Welt-Taekwondo-Verband (WTF) und auf der 83. Sitzung des Internationalen-Olympischen Komitees in Moskau wurde der Welt-Taekwondo-Verband vom (IOC) anerkannt.

Es scheint, als teile sich Taekwondo heute in zwei Gruppen auf: in die Anhänger der traditionellen Schule und in die des Wettkampflagers. Beide Varianten haben aber  eine gemeinsame Schnittmenge. Die Anhänger des traditionellen Taekwondo legen besonderen Wert auf die Betonung des inneren Reifeprozesses, bei dem die Motivation nicht von Wettkampferfolgen sondern vielmehr vom Streben nach Vollkommenheit geprägt ist.

Die Anhänger der Kampfsportvariante ziehen den direkten Kräftevergleich vor und betrachten ihn als notwendige Stufe zur Entwicklung der Persönlichkeit. Nach ihrer Einstellung ist der Weg zur Vollkommenheit nur durch das Erfahren von selbsterlebten Handlungen zu erreichen.

Ein System der Gürtelgrade sorgt jedoch dafür, dass die Grundlagen und Grundtechniken von beiden Lagern beherrscht werden müssen. Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass in der Praxis die Grenzen fließend sind und man nur selten Schulen findet, die konsequent nur das eine oder nur das andere vermitteln können bzw. wollen.

Sicherlich gibt es genauso viele Lehrer, die Schwierigkeiten haben, ein zeitgemäßes, erfolgsorientiertes Kampftraining zu bieten, wie solche, denen es schwerfällt, die geistigen Fähigkeiten zur inneren Vollkommenheit zu vermitteln. In unserer Sportschule-Silla sind wir bemüht, beide Taekwondo-Systeme zu vermitteln.