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Kickboxen Köln

Kickboxen Köln

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Kickboxen Köln

Neue Kurse für Sie und Ihn

Kickboxverbände: WKO- WKU- WMAA

Champions Day Mittelrhein Cup WKO  am 11. Februar 2017   

IBV Newcomer Cup Kickboxen 13. Mai 2017

 

Wer unter „Kickboxen Köln“ nach Informationen über das Kickboxen sucht, der findet oft nur Informationen zu Kursen der einzelnen Schulen oder Vereine. Wir möchten hier einige Hinweise über die unterschiedlichen Kickboxregeln und Stilarten vermitteln. So kann sich der Interessierte einen ersten Eindruck machen und dann auch speziellen Ausrichtung auswählen.

Woher kommt Kickboxen?

Ein wenig über Kickboxen und deren Regeln: Kickboxen entstand im Jahr 1974. Damals wurde das erste Kickbox-Turnier in Long Beach ausgetragen. Der damalige Veranstalter war Mike Anderson. Anderson wird auch der Vater des Kickboxens genannt, denn er brachte das heutige Kickboxen nach Deutschland.

Was ist Kickboxen?

Kickboxen (Kickboxing) ist ein Kampfsport, bei dem das Kämpfen mit den Füßen und Händen erlaubt ist. Es verbindet Techniken des konventionellen Boxens mit Techniken aus Kampfsportarten wie Karate und Taekwondo. Je nach Schule oder Verband ist aber unterschiedlich, ob der Gegner gehalten werden darf oder was erlaubte Trefferflächen am Gegenüber sind. Tiefschläge sind immer tabu. In manchen Verbänden sind aber Tritte (Kicks) auf die Oberschenkel (Lowkicks) erlaubt.

Verbandsabhängig unterschiedlich geregelt sind auch die Verwendung von Handdrehschlägen und von Fußfegern. Letztere sind Techniken, mit denen das Gleichgewicht des Gegners gebrochen wird. Alle Verbände verbieten Schläge auf den Rücken, ebenso Angriffe auf Gegner, die am Boden sind, und das Werfen des Gegners.

Kickboxen als Wettkampfdisziplin entstand im Jahr 1974. In diesem Jahr einigten sich die Gründer des Weltverbandes WAKO, Mike Anderson, Georg F. Brückner und andere, auf ein neues System. Die traditionellen fernöstlichen Kampfsysteme wie Taekwondo, Karate, Kung-Fu usw. beharrten beim Kämpfen nicht mehr auf ihre Art. Sie entwickelten einheitliche Regeln für den sportlichen Wettkampf, um daraus Vorteile für ihren eigenen Stil zu ziehen.

Was versteht man unter Semikontakt im Kickboxen?

Beim Semikontakt wird nach jedem erfolgreichen Treffer am Körper des Gegners der Kampf kurz unterbrochen. Die Kämpfenden begeben sich wieder in die Ausgangsstellung. Für Fausttreffer zum Kopf oder Oberkörper gibt es ebenso wie für Fußtritte zum Oberkörper jeweils einen Punkt. Ebenfalls einen Punkt gibt es für Fussfeger mit deutlichem Brechen des Gleichgewichts, wenn dieses vorher vereinbart wurde.

Fußtritte zum Kopf werden in der Regel mit je zwei Punkten gewertet. Zwei Punkte gibt es auch für gesprungene Fußtechniken zum Oberkörper und Fussfeger mit Folgetechnik. Für gesprungene Fußtritte zum Kopf gibt es drei. Wenn sich die Kampfrichter nicht mehrheitlich auf eine Bewertung einigen können, gibt es keinen Punkt. Die Richter bewerten auch, ob die Kämpfenden die Techniken sauber und eindeutig ausgeführt haben. Letztendlich gewinnt der Kämpfer, dem am Ende des Kampfes die Kampfrichter mehr Punkte zugesprochen haben. Semikontaktkämpfe finden häufig auf Matten und nicht im Boxring statt. Die Größe der Kampffläche ist in der Regel zwischen 6×6 und 8×8 Metern

Was bedeutet Leichtkontakt-Kickboxen?

Beim Leichtkontakt kämpfen die Kickboxer meist auf Matten. Ziel ist es, den Gegner öfter zu treffen, als dieser trifft. Anders als beim Semikontakt wird nicht nach jedem Treffer unterbrochen, sondern weitergekämpft. Das Tragen von Schutzausrüstung (geschlossene, meist 10 oz Handschuhe, Fuß- und Schienbeinschutz, Kopfschutz, Tiefschutz und natürlich ein Gebissschutz) ist Pflicht. Leichtkontakt ist technisch und vor allem konditionell sehr fordernd und anspruchsvoll. Im Turnierbetrieb gehören die Leichtkontaktkämpfe zu den Highlights solcher Veranstaltungen.

Was bedeutet Vollkontakt im Kickboxen?

Beim Vollkontakt-Kickboxen begegnen sich die Kämpfenden in einem Boxring. Gewinnen können sie den Kampf nicht nur über Punkte, sondern auch durch K.O. Sie können den Gegner niederschlagen (K.O.) oder ihn kampfunfähig machen (technisches K.O.).

In der Sportschule-Silla steht das Leichtkontakt und Semikontakt Kickboxen im Vordergrund. Beim Kickboxen für Jugendliche und Erwachsene profitieren die Teilnehmer von den technischen sowie explosiven Strategien dieses Kampfsports. Sie lernen so sehr schnell, wettkampfbezogene Bewegungsabläufe umzusetzen.

 

 

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